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Klinischer Nutzen


Die wissenschaftliche Fachliteratur belegt, dass durch Anwendung der TEG-Systemtechnologie zur Gerinnungsanalyse einer Blutprobe bessere klinische Ergebnisse erzielt werden können, und das bei gleichzeitiger Kostensenkung(11-12). Durch ein individuell angepasstes, zielgerichtetes Gerinnungsmanagement werden weniger Bluttransfusionen(7-9) benötigt und Patienten können besser im Hinblick auf ihr Blutungs- und Thromboserisiko beurteilt werden(3, 10, 13-15). Ein TEG-Programm kann daher zu deutlichen Kosteneinsparungen führen(10-11).

 

Geringerer
Verbrauch an Blutprodukten


Das Ziel des TEG®-Systems besteht in erster Linie darin, den unnötigen Einsatz von Blutprodukten zu reduzieren und das Risiko thrombotischer Komplikationen deutlich zu senken, wodurch bessere therapeutische Ergebnisse erreicht werden.

Verwenden Sie das TEG-System zur Hämostaseüberwachung während einer Operation und reduzieren Sie Ihren Bedarf an Blutprodukten. Sie können genauer feststellen, welche Blutprodukte benötigt werden, um eine Blutung zu stoppen, und ob eine weitere Operation erforderlich ist oder die Blutung durch eine Gerinnungsstörung verursacht wird(7-12).

 

Erkennung
der Thrombozytenfunktion


Die Erkennung von Thrombozytenfunktionsstörungen liefert wichtige Informationen, anhand derer der Kliniker das Risiko für Blutungen und ischämische Ereignisse einschätzen kann.

Die Behandlung mit Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern wird oft einige Tage vor einem kardiovaskulären Eingriff abgesetzt, um das Risiko von perioperativen Blutungen zu verringern. Dadurch erhöht sich jedoch möglicherweise das Risiko einer präoperativen Thromboembolie.

TEG® PlateletMapping®-Assays können zur Einschätzung der Thrombozytenfunktion und -inhibition nach einer Operation oder perkutanen Koronarintervention (PCI) verwendet werden(6, 10, 13-15).

 

Stratifizierung
des Thromboserisikos


Die Möglichkeit, die Thrombozytenfunktion zu testen und zu bewerten, spielt eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, ob bei einem Patienten die Gefahr einer thrombozytenbedingten Thrombose oder Blutung besteht. In Studien wurde ein Zusammenhang zwischen den mit dem TEG® -System gewonnenen Ergebnissen und ischämischen Ereignissen bzw. thrombotischen Komplikationen bei herzchirurgischen Eingriffen und kardiologischen Interventionen nachgewiesen(6, 13-15). Außerdem sind TEG-System-Tests empfindlich für hyperkoagulable Zustände, durch die thromboembolische Ereignisse hervorgerufen werden können(16).